Wie bringt man 8 Millionen Mitglieder und gefühlte 40 Millionen Bundestrainer zusammen? Wie vereint man Nationalmannschaft, Dorfkicker, Diversity-Projekte und Talentförderung? Wie will man Fans von Dortmund und Gelsenkirchen, HSV und Werder, Bayern und Pauli gleichermaßen begeistern?
Geht natürlich gar nicht, und doch muss die Marke DFB genau das hinkriegen, ohne sich Zerrungen und Dehnungsbruch zuzuziehen.
Wie die größte Sportverbandsmarke der Welt das schaffen will, erklärt uns Holger Merk. Mit dem Markenchef spreche ich über die nackte Realität von Markenidentität: Warum das Ziel „Lovebrand“ strategisch kaum erreichbar ist, wie der Verband mit dem hartnäckigen Label als „Fußballmafia“ umgeht und wo die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit liegt. In der Nachspielzeit geht es auch noch um den Markenrelaunch, den der DFB gerade zusammen mit Strichpunkt auf den Weg gebracht hat. Und kurz vor Schluss wechseln wir auch noch die vieldiskutierte Detailfrage ein: Wo ist eigentlich das Schwarz-Rot-Gold geblieben?How do you bring together 8 million members and what feels like 40 million armchair coaches? How do you unite the national team, local amateur footballers, diversity projects, and talent development? How do you expect to equally inspire fans of Dortmund and Gelsenkirchen, HSV and Werder Bremen, Bayern Munich and St. Pauli?