Frosta, wie übersteht man eine nachhaltige Transformation?

Die Tiefkühl-Marke FRoSTA wagte vor 20 Jahren etwas sehr Cooles: Sie strich sämtliche künstliche Zusatzstoffe aus ihren Tiefkühl-Menüs – und wurde von den Verbraucher:innen erst einmal eiskalt abserviert.

Mit dem „Reinheitsgebot“ schlitterte die Marke in die Verlustzone und brauchte Jahre, um Reputation und Zielgruppen neu aufzubauen. Mit anderen Worten: FRoSTA hat jene rumpelige Transformation hinter sich, die viele Firmen aktuell noch vor sich haben.

Heute aber verkauft das Bremerhavener Unternehmen siebenmal so viel wie damals, setzt auf Erneuerbare Energien, Zutaten aus Bio-Anbau – und Jahr für Jahr mehr um. „Ohne das Reinheitsgebot gäbe es uns heute nicht mehr“, sagt FRoSTA-Vorstandsvorsitzender Felix Ahlers. Und: „Eine nachhaltige Transformation schafft man nur mit langem Atem.“

Wie tiefenentspannt eine Marke sein muss, um eine solche Durststrecke zu überleben, welche Lehren FRoSTA aus dem Reinheitsgebots-Desaster zog und wie sich auch eilige Supermarktshopper:innen für nachhaltige Produkte gewinnen lassen, erklärt uns der FRoSTA-Chef in dieser Episode der „Sustainable Brand Stories“.